Halsweh, Gliederschmerzen und Kopfweh – drei typische Symptome von Erkältungen, die eines gemeinsam haben: Sie sind unangenehm und unerwünscht. Was viele nicht wissen ist, dass neben Herbst und Winter auch im Sommer Erkältungen und Grippe Saison haben können.
Die Temperaturen steigen, die Klimaanlagen laufen auf Hochtouren – für manche Keime und Viren stellt dies ein wahres Paradies dar. Die trockene Luft kann die Schleimhäute reizen und der häufige Wechsel zwischen Warm und Kalt fordert unser Immunsystem heraus. Wir klären in folgendem Magazinartikel die Unterschiede zwischen einer Erkältung, einer Grippe und einem grippalen Infekt, wo im Sommer die Gefahren lauern und vor allem wie Sie sich davor schützen. Mit einfachen Tipps können Sie Erkältungen schnell loswerden oder diese sogar verhindern. Warum und wie Sie bei Erkältungen von CBD Öl Gebrauch machen können erfahren Sie ebenfalls. Das breite Wirkungsspektrum des Phytocannabinoids kann nämlich positiv zur normalen Funktion des Immunsystems beitragen. Neben altbewährten Hausmittel und Mikronährstoffen hilft auch eine gesunde und vitalstoffreiche Ernährung bei einer Erkältung. Wir haben zwei Power-Rezepte für Sie ausprobiert, die bei Ihrer nächsten Erkältung auf jeden Fall am Speiseplan stehen sollten.

Die Erkältung, auch bekannt als Verkühlung oder grippaler Infekt, sorgt bei den Betroffenen für großes Unwohlsein. Sie schwächt den gesamten Organismus und die Teilnahme am täglichen Alltag ist für den Zeitraum der Beschwerden auf ein Minimum zu reduzieren. Auch um andere nicht anzustecken sollten erste Anzeichen eines Infekts ernst genommen werden.

Doch wie weiß ich, ob ich eine Erkältung habe? Folgend eine Übersicht der bei einer Erkältung typischen Symptomen.

Symptome einer Erkältung

  • Schnupfen
  • Husten
  • Halsschmerzen
  • Abgeschlagenheit
  • Kopf- und Gliederschmerzen
  • Gegebenenfalls auch mäßig bis hohes Fieber [1]

Ursachen von Erkältungen

Die Ursache von Erkältungen sind in 92% der Fälle Viren. Etwa 8% der Erkältungen werden von Bakterien ausgelöst. Ein gesundes Immunsystem kann Viren grundsätzlich abwehren, ist es jedoch geschwächt oder angeschlagen sind wir anfälliger für Erkältungen. Übertragen werden die Viren durch Tröpfchen- und Schmierinfektionen [1]. Dies geschieht unter anderem durch Niesen, Husten oder Händeschütteln.

Über 200 Viren können eine Erkältung auslösen. Folgend typische Viren, die Erkältungen verursachen können:

  • Rhinoviren
  • Adenoviren
  • Parainfluenzaviren
  • Respiratory-Syncytial-Viren [2]

Wieso der namensgebende Begriff „Kälte“ im Wort vorkommt ist nach wie vor noch nicht ganz klar, da primär Viren für die Entstehung einer Erkältung verantwortlich sind. Experten vermuten, dass eine kältebedingte Schwächung des Immunsystems dahintersteht. Zudem sind die Überlebenschancen von Viren bei Kälte höher.

Mehr über das Immunsystem und wie Sie dieses stärken können erfahren Sie in unserem Magazinartikel zum Thema „Immunsystem stärken: Studien und Tipps“.

Inkubationszeit einer Erkältung

Die Inkubationszeit beschreibt die Zeit zwischen der Infektion mit dem Virus bis zum Ausbrechen der ersten Symptome. Bei einer Erkältung kann die Inkubationszeit 12 Stunden bis hin zu drei Tagen betragen. Die Symptome treten bei einer Erkältung eher schleichend auf und entwickeln sich mit der Zeit [2].

Risikofaktoren für Erkältungen

Vor einer Erkältung ist grundsätzlich niemand geschützt. Es gibt jedoch gewisse Faktoren, die das Auftreten einer Erkältung begünstigen:

  • Geschwächtes Immunsystem
  • Zu wenig Schlaf
  • Krankheiten
  • Zu intensive sportliche Belastung
  • Stress

Psychischer Stress kann sich stark auf unser Immunsystem und damit auch auf die Anfälligkeit für Erkältungen und grippale Infekte auswirken. Studien weisen darauf hin, dass psychischer Stress und stressige Lebensereignisse im Übermaß das Risiko an einem Infekt zu erkranken erhöhen. Wenn die täglichen Anforderungen die Bewältigungsfähigkeiten einer Person übersteigen wird im Körper eine psychische Stressreaktion ausgelöst. Diese setzt sich aus negativen kognitiven und emotionalen Zuständen zusammen [3].

Erkältungen und die Psyche

Erkältungen und die Psyche

Wie aus der vorherigen Studie herausgeht wirkt sich unser psychisches Befinden auf unsere körperliche Gesundheit aus. Der Begriff Psychosomatik beschreibt die Wechselwirkungen zwischen Psyche und Körper. Dabei wird davon ausgegangen, dass unterschiedliche seelische Belastungen die Entstehung von unterschiedlichen körperlichen Beschwerden begünstigen oder verstärken.

„Der Körper ist der Übersetzer der Seele in das Sichtbare“

Christian Morgenstern

Die Psychosomatik ist eine brückenbauende Fachrichtung, welche die Geister in der Medizin schon lange scheidet. Zu häufig werden bei der Behandlung von Beschwerden nur körperliche Symptome berücksichtigt – dies kann dazu führen, dass Behandlungserfolge ausbleiben oder Beschwerden früher wieder auftragen als man denkt. Damit Beschwerden langfristig erfolgreich behandelt werden empfiehlt es sich, sowohl das körperliche wie auch das psychische Befinden genauer zu untersuchen.

Auch die WHO, die Weltgesundheitsorganisation, verfolgt eine solche Ansicht. Demnach beschreibt die WHO den Begriff Gesundheit als

„Ein Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens und nicht nur das Freisein von Krankheit und Gebrechen“ [4]

Was bedeutet das für uns?

Natürlich kann eine klassische Virusinfektion hinter einer Erkältung stehen – hin und wieder kommt das einfach vor. Dennoch kann eine Erkältung auch als Anstoß dienen, gewisse Dinge zu hinterfragen.

Fühlen Sie sich gestresst?

Belastet Sie derzeit etwas?

Schlafen Sie ausreichend und vor allem gut?

Beantworten Sie die Fragen mit „Ja“ oder müssen Sie bei der Beantwortung zögern lohnt es sich, dem auf den Grund zu gehen und mögliche Ursachen zu hinterfragen. Häufig kann die Lösung solcher Herausforderungen für den Prozess der Genesung förderlich sein.

In der Kategorie Hanf Only finden Sie Produkte, die gezielt auf die Förderung Ihres psychischen Wohlbefindens ausgerichtet sind.

Die Hanf Happy Mind Kapseln enthalten eine einzigartige Mikronährstoffformel mit Hanf zur Förderung des psychischen und emotionalen Wohlbefindens. Neben für die Nerven wichtigen B-Vitaminen sind L-Tryptophan und 5- HTP enthalten, beides Vorstufen von Serotonin, dem körpereigenen Glückshormon.

Sehen Sie eher Stress als eine mögliche Ursache die zum geschwächten Immunsystem beiträgt stellt unsere Hanf Anti Stress Formel eine natürliche Alternative dar. Sie fördert die mentale Stärke und die Stressresistenz.

Stress, der über die Belastungsgrenze hinausgeht, kann auf Dauer den Körper schwächen. Die spezielle Formel unterstützen den Energie- und Nervenstoffwechsel mit B-Vitaminen, Magnesium, Eisen und weiteren ausgewählten Vitalstoffen. Zink trägt zu einem starken und widerstandsfähigen Immunsystem bei.

Erkältung, grippaler Infekt oder Grippe?

Drei Begriffe, die häufig für den gleichen Kontext verwendet werden. Dennoch gibt es kleine, aber feine Unterschiede, die wir im Folgenden klären möchten.

Die Begriffe Erkältung und grippaler Infekt werden meist synonym verwendet. Bei einer ausgeprägteren Erkältung ist von einem grippalen Infekt die Rede.

Bei einer Grippe treten die Symptome im Vergleich zu einer Erkältung nicht schleichend, sondern besonders rasch auf und sind intensiver. Die Symptome sind plötzlich da und zu den klassischen Symptomen für Erkältungen kommen folgende:

  • Kreislaufschwäche
  • Kopf- und Gliederschwächen
  • Mattigkeit
  • Appetitlosigkeit
  • Frösteln
  • Fieber
  • Schüttelfrost

Was Erkältung und Grippe gemeinsam haben: Beide können sich weiter ausbreiten. So kommt es im Zuge einer Grippe oder Erkältung häufig auch zu Bindehaut- oder Mittelohrentzündungen [5].

Diagnose einer Erkältung

Die Diagnose einer Erkältung erfolgt mittels Krankengeschichte sowie einer körperlichen Untersuchung. In besonderen Fällen kommt es zu einer Laboruntersuchung, um eine bakterielle (Zusatz-) Infektion ausschließen zu können [2].

Behandlung einer Erkältung

Die Behandlung ist von den Symptomen abhängig. Je nachdem kommen Schmerzmittel und fiebersenkende Medikamente zum Einsatz. Über notwendige Medikationen sowie über mögliche Neben- und Wechselwirkungen informiert Sie Ihr Hausarzt [2]. Hausmittel und natürliche Präparate bieten bei der Behandlung einer Erkältung eine zusätzliche natürliche Alternative.

Dauer einer Erkältung

In den meisten Fällen dauert eine Erkältung etwa sieben bis zehn Tage, bis sie vollständig abgeklungen ist.

Wann zum Arzt?

Dauert eine Erkältung länger als sieben bis zehn Tage oder tritt eine Erkältung mehrmals hintereinander auf empfiehlt es sich den Hausarzt aufzusuchen. Dies gilt ebenfalls, wenn Sie zur Risikogruppe zählen und Ihr Immunsystem geschwächt ist.

Wann zum Arzt bei Erkältungen?

Erkältungen vorbeugen

Eine 100 prozentige Garantie gegen Erkältungen gibt es leider nicht. Dennoch gibt es einige Dinge auf die Sie achten können, um eine Erkältung vorzubeugen:

  • Stärkung des Immunsystems
  • Ausgewogene, nährstoffreiche Ernährung
  • Bewegung
  • Schlaf
  • Verzicht auf Alkohol und Nikotin
  • Wechselduschen

Allgemein gilt: Vermeiden Sie den Kontakt mit den für Erkältungen verantwortlichen Viren und Bakterien. Die Einhaltung allgemeiner Hygieneregeln trägt dazu bei, Erkältungen vorzubeugen. Dazu zählen unter anderem folgende Maßnahmen:

  • Korrekte Entsorgung von Taschentücher
  • Gründliches Händewaschen sowie Händedesinfizieren
  • Kein Händeschütteln, Anhusten oder Anniesen
  • Regelmäßiges Lüften
  • Nasensprays
  • Luftbefeuchter

Durch Husten / Niesen können sich Viren an der Luft verteilen und an Oberflächen haften bleiben. Regelmäßiges und ausreichendes Händewaschen sowie Hände desinfizieren ist deshalb besonders wichtig [2].

Gefahrenquelle Klimaanlage

Der Klimaanlage wird im Sommer oft die Schuld für Erkältungen gegeben. Das stimmt auch zum Teil. Klimaanlagen sorgen für eine trockene Raumluft und belasten die Schleimhäute. Die trockene Luft macht die Schleimhäute anfälliger für Viren, die sich durch die Klimaanlage weiterverbreiten. Ein wahrer Teufelskreis.

Die Klimaanlage ist zwar nicht direkt schuld an den Viren, sind diese aber bereits in der Raumluft können sie sich durch die Klimaanlage weiter im Raum verbreiten. Folgendes ist deshalb besonders wichtig:

  • Regelmäßig frische Luft in den Raum lassen
  • Hohe Temperaturschwankungen vermeiden
  • Die Klimaanlage nicht zu kalt einstellen

CBD Öl gegen Erkältung

CBD Öl gegen Erkältungen

CBD ist eines der Phytocannabinoide der Hanfpflanze. Aufgrund des breiten Wirkungsspektrums kommt das Cannabinoid gerne zur Gesundheitsförderung und Prävention in Einsatz. Auch bei Erkältungssymptomen und grippalen Infekten wird CBD gerne als zusätzliche, natürliche Alternative eingesetzt.

Aber auch im Sinne der Bewältigung der Erkältungssymptome können die ausgleichenden Eigenschaften von CBD Öl positiv zum Wohlbefinden und der allgemeinen Balance beitragen. Gerade wenn Sie das Gefühl haben, dass Stress an der Entstehung der Erkältung beteiligt ist kann CBD besonders wohltuend wirken und für eine innere Balance sorgen.

Mehr zum Thema innere Ruhe und Gelassenheit erfahren Sie in unserem Magazinartikel zum Thema „CBD und Yoga: So finden Sie Ihre innere Ruhe und Balance“.

Wie kann CBD Öl bei einer Erkältung helfen?

Abgesehen davon, dass sich CBD Öl positiv auf das allgemeine Wohlbefinden auswirkt, sind für uns vor allem folgende Eigenschaften von CBD spannend:

  • Moduliert Funktionen im Immunsystem [8]
  • Verlangsamt Bakterienwachstum [8]
  • Fördert die Schlafqualität [9]

Schlaf ist besonders wichtig, wenn es um die körperliche und psychische Regeneration geht. In dieser Zeit kann sich der Körper erholen und die körpereigenen Abwehrkräfte können Ihre Arbeit leisten, um die Erkältung rasch wieder loszuwerden. Schlaf sollte nicht unterschätzte werden – er ist in Hinblick auf die Gesundheit gleich bedeutsam wie eine gesunde Ernährung und ausreichend Bewegung.

Mehr zum Thema Schlaf und wie CBD dabei helfen kann, die Schlafqualität zu fördern erfahren Sie in unserem Magazinartikel zum Thema „CBD und tiefer Schlaf“.

Anwendung von CBD Öl

Das CBD Öl wird am besten direkt unter die Zunge auf die Mundschleimhaut getropft. Dort sollten Sie es etwa 30 Sekunden bis eine Minute wirken lassen, um eine optimale Aufnahme garantieren zu können. Folgendes Video veranschaulicht die richtige Einnahme und Lagerung von CBD Öl:

Video: CBD Vital - Die richtige Einnahme und Lagerung von CBD Ölen

CBD zur äußerlichen Anwendung

Das vorteilhafte an CBD: Das Phytocannabinoid kann sowohl innerlich wie auch äußerlich in Form von Cremes und Salben in Einsatz kommen.

Der CBD VITAL Arthro Warm kann vor allem bei erkältungsbedingten Verspannungen besonders wohltuend sein. Das wärmespendende Regenerationsgel mit CBD, Chili und weiteren wertvollen natürlichen Inhaltsstoffen trägt dazu bei, Verspannungen zu lösen und die Muskulatur zu lockern.

Bei Schnupfen oder zur komplementären Behandlung von Kopfweh kann auch der CBD VITAL Arthro Cool als Zusatzoption entspannend sein. Sie enthält kühlendes Latschenkiefer- und Pfefferminzöl. Etwas davon unter die Nase gerieben kann dabei helfen, wieder freier Durchatmen zu können.

Erkältungen schnell loswerden

Erkältung schnell loswerden

Wer bereits erkältet ist möchte nur eines: Die Erkältung rasch wieder hinter sich lassen. Neben Medikamenten kommen auch gerne natürliche Hausmittel in Einsatz, die den Prozess der Genesung beschleunigen können.

Hausmittel gegen Erkältung

Holunderblütentee

Generell empfiehlt es sich bei einer Erkältung auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten. Holunderblütentee eignet sich hier besonders, da er den Körper zum Schwitzen bringt und dabei hilft, den Infekt auszutreiben.

Honig

Die desinfizierende und antibakterielle Wirkung von Honig konnte bereits wissenschaftlich nachgewiesen werden. Abgesehen davon, dass er gut schmeckt kann er dazu beitragen Beschwerden im Halsbereich zu reduzieren und die Schleimhäute zu beruhigen. Aber auch bei Schnupfen kann das Allorundmittel der Bienen eingesetzt werden. Dabei einfach etwas Honig in dies Nase reiben: Schnupfenviren können so natürlich bekämpft werden und Hautrötungen reduziert.

Tipp CBD Honig: Dafür einfach einen Löffel Honig mit 2-4 Tropfen CBD Öl vermengen und im Mund wirken lassen. Den Honig anschließend schlucken, sodass er seine Wirkung im gesamten Rachenbereich entfalten kann.

Vergessen Sie jedoch nicht, dass Honig reich an Zucker ist. Er sollte deshalb nur in Maßen verzehrt werden. Auf eine ausreichende Zahnhygiene ist zu achten.

Fußbäder

Warme Fußbäder zählen ebenfalls zu beliebten und vor allem wohltuenden Hausmittel gegen Erkältungen. Danach wichtig: Füße ausreichend abtrocken, Socken anziehen und ruhen.

Inhalieren

Inhalationen mit Kamillentee können bei Erkältungen ebenfalls angenehm wirken. Dabei einfach, wie beim Tee, Wasser in einem Topf zum Kochen bringen. Im Anschluss von der Herdplatte nehmen, den Tee hinzufügen und den mit einem Handtuch bedeckten Kopf über das dampfende Wasser halten. Achten Sie jedoch darauf, dass es für Sie angenehm ist.

Kochsalzlösungen

Kochsalzlösungen werden vor allem bei Schnupfen empfohlen. Die Lösung kann dabei helfen, Bakterien und Viren auszuspülen und die Nase zu befreien [6].

SOS Tipps

Rettich mit Honig

Schneiden Sie den Kopf von einem schwarzen Rettich ab und höhlen Sie diesen im Inneren etwas aus. Im Anschluss Honig in die Mulde geben und den Kopf wieder auf den Rettich setzten. Warten Sie ein bis zwei Stunden, bis der Rettich seinen Saft abgibt. Danach etwa dreimal täglich einen Löffel des Rettich-Safts einnehmen.

Zwiebelwickel

Schneiden Sie eine Zwiebel in Scheiben und rösten Sie diesen mit Öl in einer Pfanne leicht an. Im Anschluss die Zwiebel etwas abkühlen lassen, in ein Stofftuch geben und die Zwiebelwickel auf die Brust legen.

Haben Sie weitere Tipps für Hausmittel und SOS Tipps bei Erkältungen? Lassen Sie uns gerne ein Kommentar da. Wir freuen uns über weitere Anregungen und Rezepte aus Oma´s Hausapotheke.

Mikronährstoffe bei einer Erkältung

Neben altbewährten Haushaltsmittel tragen auch Mikronährstoffe zu einer schnelleren Genesung von Erkältungen bei. In den besten Fällen kann eine ausreichende Versorgung mit wichtigen Mikronährstoffen das Immunsystem ausreichend stärken, sodass es erst gar nicht zu einer Erkältung kommt.

Für eine funktionierende Immunabwehr sind folgende Vitamine und Mineralstoffe unabdingbar:

  • Vitamin C
  • Vitamin A
  • Vitamin E
  • Kupfer
  • Eisen
  • Zink

Bei Zink und Eisen ist jedoch acht geboten. Eine zu große Menge kann gegenteilige Effekte bewirken.

Die meisten Studien zu einer Verringerung der Infektanfälligkeit weisen vor allem auf die prophylaktischen Effekte von Vitamin C hin. Auch für Zink ist die Studienlage positiv [7].

Mehr über die für den Immunschutz wichtigen Mikronährstoffe und vor allem in welchen Lebensmitteln diese enthalten sind erfahren Sie in unserem Magazinartikel zum Thema „Immunsystem stärken: Studien und Tipps.

Ernährung bei einer Erkältung

Die CBD VITAL Immunschutz Formel enthält neben Vitamin C, Zink und Selen auch Holunderbeeren-, Ingwer- und Sternanisextrakt. Ein wahres Pflanzenkraft-Power-Trio, welches die Komplettlösung ergänzt und die Basis für ein normales Immunsystem bildet. Zusätzlich trägt der Mikronährstoffkomplex dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen.

Für die körpereigene Schutzfunktion

Als natürlicher Support für Ihr Immunsystem

Vegan

Ernährung bei einer Erkältung

Eine fett- und zuckerarme Ernährung erweist sich Experten zufolge als förderlich um die Anfälligkeit für grippale Infekte zu reduzieren [7]. Ausreichend Obst und Gemüse sollte ebenfalls am täglichen Speiseplan stehen. Sie liefern wertvolle Vitamine, um die Erkältung rasch wieder loszuwerden.

Besonders wichtig ist eine ausreichende Zufuhr an Flüssigkeit. Kräutertees erweisen sich als ideal. Sie beruhigen den gereizten Rachen und spenden wohltuende Wärme. Verfeinern können Sie den Tee mit Honig und Zitrone.

Der CBD VITAL Just Relax Tee dient zur Entspannung und Belebung in Zeiten besonderer Belastung. Frei von Farb- und Konservierungsstoffen fördert das Heißgetränk in Bio-Qualität innere Ruhe und Harmonie, um rasch wieder zu Kräften zu kommen. Für eine schnelle Genesung empfehlen wir ein heißes Zitronengetränk mit Honig, Ingwer und Hanf.

Heißes Zitronengetränk mit Ingwer und Hanf

Für den wohltuenden Tee benötigen Sie folgende Zutaten:

Zubereitung

  1. Schneiden Sie den Ingwer in Scheiben und kochen Sie diesen gemeinsam mit dem Wasser auf.
  2. Geben Sie im zweiten Schritt den Tee in das Wasser und lassen Sie ihn zugedeckt etwa 10 Minuten ziehen.
  3. Im Anschluss die Zitronen auspressen und den Tee mit dem Honig und der Zitrone verfeinern. Fertig ist das heiße Zitronengetränk mit Ingwer und Hanfblättertee.

Heißes Zitronengetränk mit Ingwer und Hanf

Rezepte gegen Erkältungen

Klar darf man sich in Zeiten der Erkältung das ein oder andere Soul Food gönnen – denn Essen schmeichelt der Seele und gerade während einer Erkältung braucht man das manchmal mehr denn je. Dennoch sollten sich auch einige Vitaminbomben am Speiseplan befinden, um den Prozess der Genesung anzukurbeln.

Wir haben zwei leckere Rezepte für Sie getestet, die gerade bei Erkältungen aufgrund Ihres hohen Nährstoffgehalts empfehlenswert sind. Neben der klassischen Hühnerbrühe gibt es nämlich weitere Rezepte, die nicht nur gut gegen die Erkältung sind, sondern auch lecker schmecken.

Kürbis-Ingwer Suppe mit Süßkartoffel und Hanfsamen

Die wärmende Kürbis-Ingwer Suppe schmeckt nicht nur lecker, sondern bringt Sie dank der Würze des Ingwers auch ins Schwitzen – ideal bei einer Erkältung, um den Prozess der Genesung anzukurbeln. Kürbis und Süßkartoffel sorgen für eine angenehm leichte Süße. Die Hanfsamen versorgen Sie mit wertvollen Ballaststoffen, essenziellen Fettsäuren und Vitamin E.

Wer nur eines von beidem Zuhause hat kann die Suppe auch nur mit Kürbis oder Süßkartoffel zubereiten. In diesem Fall einfach etwas mehr vom vorhandenen Gemüse nehmen. Fest steht: Beides schmeckt lecker.

Kürbis-Ingwer Suppe mit Süßkartoffel und Hanfsamen

Für die Kürbis-Ingwer Suppe benötigen Sie folgende Zutaten:

  • 2 kleine Hokkaido-Kürbisse
  • 1 mittelgroße Süßkartoffel
  • 1 kleine Ingwerknolle (2-4 cm)
  • 1 Zwiebel
  • 600 ml Gemüsebrühe
  • 150 ml Kokosmilch
  • 1 EL Öl
  • Salz, Pfeffer & Chili zum Würzen
  • 20 g Hanfsamen

Zubereitung

  1. Zuerst wird der Hokkaido Kürbis gewaschen und halbiert. Entfernen Sie mithilfe eines Löffels die Kerne und schneiden Sie den Kürbis in Würfel. Im Zuge dessen auch die Süßkartoffel, den Ingwer und den Zwiebel in Würfel schneiden.
  2. Im zweiten Schritt 1 EL Öl erhitzen und den Zwiebel darin anschwitzen. Die Mischung mit der Gemüsebrühe und der Kokosmilch ablöschen, den Ingwer dazu geben und für etwa 20 Minuten gemeinsam mit dem Kürbis und der Süßkartoffel zugedeckt weiter köcheln lassen.
  3. Im Anschluss die Suppe pürieren und mit Salz, Pfeffer und Chili nach Belieben würzen. Bedenken Sie, dass die Suppe bereits eine leichte Schärfe durch den Ingwer hat.
  4. Die fertige Suppe in einen Teller gießen und mit Hanfsamenschalen anrichten. Diese sorgen für den zusätzlichen Crunch und sättigen angenehm.

Tipp: Je nachdem, wie flüssig Sie die Suppe möchten, können Sie noch etwas Wasser hinzufügen und alles gemeinsam aufkochen lassen. Die Suppe lässt sich ideal 2-3 Tage im Kühlschrank aufbewahren. Perfekt für Tage der Erkältung, an denen man sowieso zu matt zum Kochen ist.

Nahaufnahme Ingwer

Bananen-Rote Beete Smoothie mit Kurkuma

Der Rote Beete Smoothie ist eine besonders erfrischende und vitaminreiche Alternative zur warmen Suppe und ideal für alle, die etwas Kühles als angenehmer empfinden. Das Superfood Kurkuma ist bereits bekannt für seine gesundheitsförderlichen Eigenschaften.

Mehr dazu erfahren Sie im Magazinartikel zum Thema „Kurkuma & CBD – Wirkung und Verwendung“.

Bananen-Rote Beete Smoothie mit Kurkuma

Folgende Zutaten werden für den Smoothie benötigt:

  • 1 Banane
  • 4 mittelgroße Stücke Rote Beete
  • 1 Orange
  • 150 Gramm gefrorene Beeren
  • 100 ml (Hafer-)Milch
  • 1 EL Hanfnussöl
  • 3 TL Kurkuma
  • 1 Prise Pfeffer
  • 400 ml Wasser
  • Hanfsamen zum Garnieren

Zubereitung:

  1. Die gefrorenen Beeren aus dem Gefrierfach nehmen und leicht antauen lassen. Währenddessen Rote Beete, Banane und Orange in kleine Stücke schneiden und gemeinsam mit dem Beeren in einen Mixer füllen.
  2. Zu Beginn nur die 100 ml Hanfmilch und etwas Wasser hinzugeben und alles gut durchmixen. Im Anschluss das restliche Wasser und das Hanfnussöl hinzufügen und so lange Mixen, bis Sie Ihre gewünschte Smoothie Konsistenz erhalten haben. Alternativ kann auch ein Pürierstab verwendet werden. Mit Hanfsamen garnieren.

Tipp: Sie können auch gerne mehr oder weniger Wasser verwenden – je nachdem wie cremig Sie Ihren Smoothie haben möchten. Wer bei der roten Beete empfindlich ist kann auch etwas weniger davon nehmen und die Zutaten individuell anpassen. Der Smoothie kann ideal 1-2 Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Fazit

Erkältungen sind etwas Lästiges – das steht fest. Mit einfachen Maßnahmen, wie regelmäßiges Hände waschen und Hände desinfizierten, können wir aber dazu beitragen Erkältungen vorzubeugen. Ein schlagkräftiges Immunsystem ist für den Schutz vor Erkältungen ebenfalls unabdingbar.
Hin und wieder bleibt es uns jedoch nicht erspart. Zeigen sich bereits erste Anzeichen eines grippalen Infekts will man nur noch eines: die Erkältung rasch wieder loswerden. Geben Sie in dieser Zeit Ihrem Körper die notwendige Ruhe, achte Sie auf Ihre mentale Gesundheit und ziehen Sie natürliche Alternativen in Betracht. CBD und ausgewählte Mikronährstoffe können sich positiv auf die Genesung auswirken. Eine vitalstoffreiche Ernährung trägt dazu bei, rasch wieder fit zu werden und das Immunsystem natürlich zu unterstützen. Gemeinsam mit unseren Hausmitteln und SOS-Tipps gegen Erkältungen sind Sie ideal gewappnet, um die Erkältungssymptome zu reduzieren und die Erkältung schneller loszuwerden. Wir wünschen Ihnen auf jeden Fall eine gute Besserung.

Quellen

[1] Temmel, A. (2017). Erkältung. Download vom 11. August 2020, von [Quelle]

[2] Baumgärtel, C. (2019). Grippaler Infekt: Diagnose & Therapie. Download vom 12. August 2020, von [Quelle]

[3] Cohen, S. (1994). Psychological stress and susceptibility to the common cold in Psychosocial processes and health: a reader. Cambridge University Press.

[4] Lippke S., Renneberg B. (2006) Konzepte von Gesundheit und Krankheit. In: Renneberg B., Hammelstein P. (eds) Gesundheitspsychologie. Springer-Lehrbuch. Springer: Berlin.

[5] Schneider, A. (2008). Kampf gegen Erkältung, grippalen Infekt, Grippe – Von Omas Hausmittel bis zur Grippeschutzimpfung. Genios Branchen Wissen Nr.11/2008. GENIOS Verlag: München.

[6] Sasse, R. (2015). Alternativmedizin: Die besten Hausmittel bei Erkältung. Yannick Esters (Hsg.). Epubli: Berlin.

[7] Schmiedel, V. (2019). Nährstofftherapie. Orthomolekulare Medizin in Prävention, Diagnostik und Therapie. (4. Aufl). Theime: Stuttgart.

[8] Pleyer, I., Hlatky, M, Hlatky, P. (2019). Cannabidiol. Ein natürliches Heilmittel des Hanfs. Verlagshaus der Ärzte: Wien.

[9] Babson, K., Sottile, J., Morabito, D. (2017). Cannabis, Cannabinoids, and Sleep: a Review oft he Literature. Curr Psychiatrie Rep 19 (23). Doi: 10.1007/s11920-017-0775-9. Springer.

Mag. pharm. Matthias Schöggl

Autor

Mag. pharm. Matthias Schöggl

Mag. pharm. Matthias Schöggl hat in Graz Pharmazie studiert und ist Apotheker in der Steiermark. Als Apotheker ist er stets bemüht maßgeschneiderte Lösungen aus konventionellen wie auch komplementären (ergänzenden) Möglichkeiten für Tier und Mensch anzubieten. Sein Spezialgebiet ist die Hanf- und Mikronährstof...