Ist die Entscheidung für die Einnahme von CBD Öl gefallen und die Bestellung getätigt sind Freude und Erwartungen bei Erhalt des Pakets groß – aber auch immer mehr Fragen zur korrekten Verwendung des Öls kommen auf. Denn damit die Tropfen Ihre Wirkung entfalten können, ist es wichtig, dass CBD-Öl korrekt einzunehmen – aber auch die Lagerung spielt eine weitere bedeutende Rolle, um die Qualität des Produkts zu bewahren. Doch wie nimmt man das Öl zu sich, um eine optimale Aufnahme garantieren zu können? Und vor allem, wie sollten die Tropfen gelagert werden, damit Sie möglichst lange haltbar sind? Diese Fragen werden unter anderem im folgenden Artikel behandelt. Des Weiteren geben wir Ihnen noch wertvolle Tipps mit auf den Weg, wie Sie die Aufnahme von CBD fördern können und mit der richtigen Lagerung die Haltbarkeit des Öls positiv beeinflussen.

Wie wird das CBD-Öl richtig eingenommen

Klären wir also gleich zu Beginn die Frage, die sich viele bei Erhalt der Tropfen stellen:

Wie wird das CBD-Öl richtig eingenommen?

In den meisten Fällen werden die Öle in Form von Kapseln oder Tropfen bestellt. Zweiteres hat den Vorteil, dass das Öl individuell dosiert werden kann. Gerade zu Beginn der Einnahme kann diese Darreichungsform nützlich sein, um so die für sich ideale Dosierung schrittweise herauszufinden.

In den Kapseln ist bereits eine vorgefertigte Tagesdosierung enthalten. Gerade für unterwegs oder auf Reisen erweisen sich jedoch die Kapseln als praktischer Begleiter.

Das CBD-Öl wird am besten vor dem Spiegel mit Hilfe der Pipette direkt in den Mund unter die Zunge auf die Mundschleimhaut getropft. Die Tropfen sollten kurz im Mund behalten werden (etwa 30 Sekunden bis eine Minute) bevor sie geschluckt werden, wodurch eine gute Bioverfügbarkeit im Körper gewährleistet wird.

Der Begriff Bioverfügbarkeit ist eine Messgröße für die Aufnahme. Sie gibt an, wie schnell und in welchem Ausmaß ein Inhaltsstoff aufgenommen wird, um so schnellstmöglich zu wirken [5].

Die Aufnahme der Öle erfolgt also über die Mundschleimhaut, wohingegen die Kapseln etwas zeitverzögert im Magen, über die Magendarmschleimhaut, aufgenommen werden. Sie können die Kapseln jedoch auch gerne im Mund zergehen lassen, um so die Aufnahme zu beschleunigen.

Tipps zur Förderung der Aufnahme:

Nehmen Sie die Tropfen kurz nach einer Mahlzeit ein, da CBD fettlöslich ist kann so die Aufnahme somit zusätzlich gefördert werden.

Wussten Sie bereits folgendes:

  • Bei den CBD Öle sollten Sie zu solchen greifen, die auch Terpene enthalten. So kann die Wirkung des CBDs durch den Terpen-Entourage Effekt verstärkt werden. Hier lesen Sie weitere Informationen zum Terpen-Entourage Effekt.
  • In jedem CBD Öl ist auch ein Trägeröl enthalten. Die darin enthaltenen Fette sorgen dafür, dass der Körper das CBD aufnehmen kann.

CBD – die richtige Dosierung

Die Dosierung hängt stark vom Gesundheitsziel sowie der Thematik ab und ist sehr individuell. Falls nicht anders verordnet, sollten Sie sich hier an die angegebenen Verzehrempfehlungen halten und diese gegebenenfalls erhöhen, bis sich die von Ihnen gewünschte Wirkung einstellt.

Oft braucht es Geduld, bis man die für sich ideale Dosierung gefunden hat. Auch für Experten ist es nicht einfach, diese zu bestimmen, weshalb es hier notwendig ist, sich selbst heranzutasten. Folgende Faktoren spielen hierbei eine Rolle:

  • Der allgemeine Gesundheitszustand
  • Gesundheitsziel
  • Grad der Beschwerden / Intensität der Erkrankung
  • Funktion und Anpassung des körpereigenen Endocannabinoidsystems an das CBD
  • Körpergewicht
  • Empfindlichkeit gegenüber dem CBD
  • Genereller Lebensstil (Ernährung, zusätzlich eingenommene Medikamente etc.) [6]

Grundsätzlich nimmt man die CBD-Produkte zwei bis drei Mal täglich ein. Beginnen Sie hier mit den auf Ihrem Produkt angegebenen Verzehrempfehlungen. Es empfiehlt sich, die Tropfen gerade zu Beginn über ein bis zwei Monate regelmäßig einzunehmen, um ein Gefühl für die ideale Dosierung sowie das Wirkungsspektrum zu bekommen. Die Dosierung kann bei Bedarf schrittweise um ein bis zwei Tröpfchen in zwei bis drei Tagesabständen erhöht werden.

Eine übliche kleine Tagesdosis beinhaltet in etwa 20 mg CBD. Größere Tagesdosen beinhalten über 200 mg CBD. Diese sind nur in gesundheitlichen Ausnahmenfällen notwendig und es bedarf ärztlicher Absprache. Kleine Dosierungen können bereits wirksam sein, vor allem wenn das Produkt einen Terpen-Entourage Effekt aufweist [1].

Kleiner Tipp: Häufig empfiehlt es sich, Buch zu führen, um für sich selbst herauszufinden, wie viele und wann die Tropfen am besten eingenommen werden. Notieren Sie sich hier den Tag, den CBD-Konsum bzw. die eingenommenen Tröpfchenanzahl sowie die Auswirkungen auf Ihre Symptome. Die Dokumentation kann dabei helfen, die Dosierung weiter zu verfeinern, um die gewünschten Ergebnisse zu erzielen [3].

Buch führen kann bei der Verfeinerung der Dosierung hilfreich sein

Aufnahme

Damit unser Körper vom Wirkungsspektrum des CBDs profitieren kann ist es wichtig, dass das Phytocannabinoid optimal aufgenommen wird. Hier kommt das vorhin erwähnte Trägeröl ins Spiel: Aufgrund der Fette sorgt dieses dafür, dass das CBD vom Körper aufgenommen wird und ist somit unverzichtbar. Anhand der Trägeröle lassen sich auch qualitative Unterschiede erkennen. So kann der Endkonsument zwischen hochwertigen und minderwertigen Produkten unterscheiden.

Anbieter von CBD Ölen sollten hier deshalb auf hochwertige Öle, wie Hanfsamenöl, zurückgreifen. Achten Sie deshalb auch als Endkonsument auf das Trägeröl als Qualitätsmerkmal. Das Verhältnis der essenziellen Fettsäuren, unter anderem der Linolsäure und der Linolensäure, liegt hier in einem idealen Muster vor, so dass es der Körper optimal verwerten kann und die Aufnahme des CBDs gefördert wird. Bereits der Verzehr von Hanföl an sich wird aufgrund der gesundheitsförderlichen Wirkung empfohlen [2].

Hanfnussöl tut gut, schmeckt gut und lässt sich ideal in den täglichen Speiseplan integrieren– das optimale Verhältnis von den enthaltenen Omega-6 zu Omega-3-Fettsäuren (3: 1) ist für das kardiovaskuläre System vorteilhaft und kann dabei helfen, Cholesterin- und Triglycerid-Werte zu kontrollieren. Es genügen bereits 1–2 Esslöffel Hanföl, um den kompletten Tagesbedarf eines Menschen an den wichtigsten essenziellen Fettsäuren vollständig zu decken. Hanfnussöl ist damit auch eine gute Alternative für Veganer/Vegetarier oder für Personen, bei denen Fischmahlzeiten selten am Speiseplan stehen.

Bei unserem so healthy Hanfnussöl werden bei einem Liter über sechs Kilo Hanfsamen benötigt. Das Öl wird im Zuge einer schonenden Kaltpressung gewonnen. Dadurch bleiben alle wertvollen Inhaltsstoffe (Vitamine, Carotinoide, Chlorophylle, ungesättigte Fettsäuren) vollständig erhalten. Die sekundären Pflanzenstoffe (Carotinoide) sowie Vitamin E wirken antioxidativ, sorgen für die grünlich-braune Farbe des Öls und schützen die empfindlichen, ungesättigten Fettsäuren. Zusätzlich schmeckt es angenehm nussig und kann so viele Mahlzeiten verfeinern.

Warum sind die Omega-3 und Omega-6 Fettsäuren so wichtig?

Die mehrfach ungesättigten Fettsäuren sind an der Regulation zellulärer und zwischenzellulärer Prozesse beteiligt. Dazu zählen folgende Vorgänge:

  • Entzündungsvorgänge
  • Immunvorgänge
  • Nervenstoffwechselvorgänge

Vor allem die Omega-6 Fettsäuren kurbeln die Bildung entzündungsfördernder Stoffe an und können auch bei der Entstehung chronischer Erkrankungen eine Rolle spielen [1].

Die heutige Ernährungsweise vieler Menschen weist meist eine ungünstige Zusammensetzung von mehrfach ungesättigten Fettsäuren auf. Sie ist häufig zwar noch reich an Omega-6- Fettsäuren, jedoch mangelt es an Omega-3-Fettsäuren. Deshalb ist es umso wichtiger, eine regelmäßige Versorgung sicherzustellen.

Wurde die richtige Einnahme des Öls geklärt, stellt sich nun die Frage, wie lange dieses nun nach öffnen haltbar ist und wie es gelagert werden sollte, um möglichst lange etwas davon zu haben. Diese Fragen werden nun im kommenden Absatz behandelt.

Wie lange ist CBD-Öl also haltbar?

Grundsätzlich sollten Sie sich hier immer an das angegebenen Mindesthaltbarkeitsdatum halten. Allgemein lässt sich sagen, dass das CBD-Öl nach dem Öffnen etwa sechs Monate haltbar ist. Ungeöffnet sind die Öle bis zu zwei Jahre haltbar.

Ist man sich nicht sicher, empfiehlt es sich, eine Geruchs- und Geschmacksprobe zu machen. Riechen Sie also daran und kosten Sie falls notwendig. Sollte das Öl ranzig sein, fällt es so definitiv auf.

Auf die richtige Lagerung kommt es an!

Verlängern kann man die Mindesthaltbarkeit bei kühler und lichtgeschützter Lagerung, was insbesondere den ungesättigten Fettsäuren die Bio Öle guttut. Cannabidiol oxidiert bei langer Hitzeeinwirkung und Sonneneinstrahlung oder langer Lagerung zu Hydroxyzochinon. Die richtige Lagerung gilt grundsätzlich für alle Öle. Meist werden diese in der Küche gelagert und sind dort warmen Temperaturen ausgesetzt, was sich negativ auf die Haltbarkeit auswirkt. Licht, Wärme und Sauerstoff fördern nämlich den Oxidierungsprozess und somit den Ablauf des Produkts [4].

Die Lagerung für Öle sollte deshalb wie folgend ausschauen:

  • Kühl
  • Lichtgeschützt

Der Kühlschrank ist somit ein optimaler Platz zur Aufbewahrung.

Beachten Sie einige dieser Tipps, können Sie so Ihren Körper zusätzlich bei der Aufnahme des Öls unterstützen und mit der richtigen Lagerung die Haltbarkeit fördern.

Quellen

[1] Wanitschek, A., Vigl, S. (2018). Cannabis und Cannabidiol richtig anwenden. Wirkungsweisen und Behandlungsmethoden verständlich erklärt. Humboldt Verlag: Hannover.

[2] Leizer C. et al. (2015). The composition of Hemp Seed oil and it´s potentials as an important source of nutrition. Download vom 31. Jänner 2020 von [Quelle]

[3] Patel, R. (2019). Gesund mit CBD-Öl. Das Wundermittel gegen Stress, Schmerzen, Schlafstörungen und mehr. DK: Indianapolis.

[4] Detmold, B. (2014). Fette und Öl. Grundlagenwissen und praktische Verwendung. Download vom 04. Februar 2020 von [Quelle]

[5] Wehling, M. Klinische Pharmakologie. Stuttgart: Thieme Verlag.

[6] Leinow, L & Birnbaum, J. (2019). Heilen mit CBD. Das wissenschaftlich fundierte Handbuch zur medizinischen Anwendung von Cannabidiol. München: Riva Verlag.

Vera Ecker, BA, MA

Autor

Vera Ecker, BA, MA

Vera Ecker, BA, MA hat Gesundheitsmanagement im Tourismus studiert und das Thema Gesundheit nimmt bei Ihr – beruflich wie auch privat - einen sehr großen Stellenwert ein. Das Finden von alternativen, komplementären Methoden zur Gesundheitsförderung und Prävention liegt ihr hierbei besonders am Herzen. So kam Sie ...