CBD Öl gilt als die neue Wunderwaffe gegen Stress, Hektik und Druck im Alltag. Es verspricht vielfältige Vorteile für das Wohlbefinden– vorausgesetzt, man wendet das Produkt richtig an und ist sich dessen Besonderheiten bewusst. In diesem Artikel erwarten Sie 7 Tipps, die Sie als Neueinsteiger unbedingt kennen sollten.

CBD, ein Allrounder für den Alltag

Kennen Sie auch schon jemanden, der bereits Erfahrungen mit Cannabidiol, kurz CBD, gesammelt hat? Das natürliche Phytocannabinoid der Hanfpflanze erfreut sich mittlerweile einer großen Beliebtheit: Ob als pflanzliche Unterstützung an stressigen Tagen, als altbewährtes Hausmittel bei schlechtem Schlaf oder als moderne Therapieergänzung – die Einsatzmöglichkeiten sind so vielfältig wie die täglichen Herausforderungen selbst.

Pflanzenkraft mit wissenschaftlichem Rückgrat

Forscher haben bereits herausgefunden, dass das Cannabinoid in der Lage ist, mit dem Endocannabinoid-System zu interagieren. Das System ist Teil des Nervensystems und ein jeder von uns trägt es in sich. Über jenes können durch CBD vielfältige Effekte erzielt werden, die allesamt dazu beitragen, den Körper wieder mehr in Richtung Wohlbefinden zu rücken. Klingt vielversprechend, oder? Gerade Neueinsteiger begegen CBD Öl deshalb mit großer Hoffnung, und oft auch mit unklaren oder falschen Erwartungen. In folgendem Artikel haben wir deshalb 7 Tipps zusammengefasst, die jeder Neueinsteiger unbedingt beachten sollte.

7 Tipps für CBD Anfänger

7 Tipps für CBD Anfänger

  1. Unvoreingenommen an die Sache herangehen
  2. Das Produkt jederzeit den Bedürfnissen anpassen
  3. Erfahrungen nicht miteinander vergleichen
  4. Bleiben Sie geduldig
  5. Langsam beginnen
  6. Weniger ist mehr
  7. Nicht von Geschmack und Aussehen beirren lassen

Unvoreingenommen an die Sache herangehen!

Wer mit CBD Öl beginnt, hat mit Sicherheit auch schon einiges darüber gehört. Die Erfahrungsberichte und die in den Medien überlieferten Infos führen dazu, dass viele eine verzerrte Erwartungshaltung von der Hanfpflanze haben. Deshalb das Wichtigste vorweg: Cannabidiol ist eines von mehreren nicht-psychoaktiven Cannabinoiden der Hanfpflanze [1].

Berauschende Effekte sind daher nicht zu befürchten. Die EU hat eine Obergrenze für den THC Gehalt in CBD Produkten festgelegt – diese sind von den Herstellern einzuhalten und geben Konsumenten die Sicherheit, nur Produkte zu erhalten, die kaum bis kein THC enthalten. Sie brauchen deshalb bei hochwertigen, im Handel erwerblichen CBD Ölen keine Bedenken haben, dass es zu jeglichen psychoaktiven Effekten kommt.

„Die Weltgesundheitsorganisation hat das gute Sicherheitsprofil bestätigt [2] und auch die Welt-Anti-Doping-Organisation hat CBD in die Liste der erlaubten Substanzen für Sportler aufgenommen“.

Unerwünschte Erscheinungen sollten bei CBD deshalb ausbleiben – gerade im Bereich von Standarddosierungen, die gegeben sind, wenn man sich an Verzehrempfehlungen hält.

Das Produkt jederzeit den Bedürfnissen anpassen!

Cannabidiol birgt weder ein körperliches Abhängigkeitspotential, noch gibt es Hinweise auf Gewöhnungseffekte. Sie können die Einnahme also jederzeit unterbrechen und die Tropfenanzahl Ihren Bedürfnissen anpassen.

Grundsätzlich empfiehlt sich gerade im ersten Monat eine regelmäßige Einnahme, um ein Gefühl für die Dosierung und die Besonderheiten des Cannabinoids zu erhalten. Danach kann die Einnahme bedarfsgerecht angepasst werden. In den meisten Fällen kann die Dosierung mit der Zeit sogar reduziert werden.

CBD ist eine sanfte mentale und körperliche Stütze aus der Natur.

CBD Tipp für Anfänger: Keine Gewöhnungseffekte

Erfahrungen nicht miteinander vergleichen!

Jeder Körper ist individuell: Erfahrungsberichte liefern zwar spannende Richtwerte und Informationen, sie sollten jedoch nicht als direkter Vergleichswert hinzugezogen werden. Folgende Parameter können Einfluss darauf nehmen, wie und wann man die Effekte des Phytocannabinoids wahrnimmt:

  • Darreichungsform
  • Körpergröße und Gewicht
  • Subjektives Empfinden
  • Ausgangslage

Auch wenn zwei Personen das gleiche Produkt für die gleiche Thematik einnehmen, werden nicht zwingend zeitgleich dieselben Effekte erzielt. Es gibt Personen, die reagieren besonders sensitiv auf Naturprodukte und jene, die weniger feinfühlig sind und einfach mehr Zeit benötigen.

Je nach Produkt kann der Eintritt der Effekte unterschiedlich schnell sein. Erfahren Sie mehr dazu im Artikel zum Thema „Wirkungsdauer – Wie lange und wie schnell wirkt CBD?“.

Kurz gesagt: So unterschiedlich die Genetik ist, so unterschiedlich sind auch die Erfahrungen mit CBD.

Bleiben Sie geduldig!

Ein weiterer, besonders wichtiger Tipp: Haben Sie Geduld. Viele vergessen, dass CBD ein Naturprodukt ist – und kein Medikament. Es braucht Zeit, bis sich der Körper an die Zufuhr exogener Cannabinoide gewöhnt und sich erste Effekte zeigen. Das Cannabinoid greift nicht direkt in bestimmte Prozesse ein, sondern interagiert ganzheitlich und unterstützend mit dem Organismus, um diesen wieder sanft ins Gleichgewicht zu rücken.

„Mindestens drei Wochen sollte man dem Körper Zeit geben“, lautet der Expertenrat. Viele erhoffen sich sofortige Effekte und brechen dann die Einnahme enttäuscht und viel zu früh ab. Wer also nach zwei bis drei Tagen noch nichts bemerkt sollte keine voreiligen Schlüsse ziehen und der Hanfpflanze weiterhin eine Chance geben.

CBD Öl wird für optimale Effekte direkt unter die Zunge auf die Mundschleimhaut getropft. Mehr über die richtige Einnahme lesen Sie im Magazinartikel „Einnahme und Haltbarkeit von CBD Öl“.

CBD Leitfaden

Beginnen Sie langsam!

Je höher die Konzentration, desto besser die Effekte? Nein, das können wir nicht unterschreiben. Wenn vom Arzt nicht anders verordnet sollte Sie mit Konzentrationen im Einsteigerbereich beginnen (5% bis 10%). Bei Thematiken rund um das Wohlbefinden können diese bereits die gewünschten Effekte bringen.

Die Konzentration gibt an, wie viel CBD Extrakt im Fläschchen enthalten ist.

Weniger ist mehr!

Viel hilft gleich viel? Auch bei der Dosierung lautet der Rat „Weniger ist oft mehr“. Tasten Sie sich langsam an die Verzehrempfehlungen heran. In vielen Fällen ist auch eine Reduktion der Tropfenanzahl sinnvoll.

Die kombinierte Einnahme mit Medikamenten ist mit dem Arzt abzusprechen, um mögliche Wechselwirkungen auszuschließen. Zudem wird ein zeitlicher Abstand zwischen der Einnahme empfohlen.

Nicht von Geschmack und Aussehen beirren lassen!

Von „Das Öl schmeckt angenehm nussig“ bis hin zu „Das Öl schmeckt stark vollmundig“. Man hört immer wieder unterschiedliche Rückmeldungen über den Geschmack von CBD Öl. Wichtig ist zu wissen: Cannabidiol ist ein Naturprodukt – der Geschmack kann je nach Charge und eingesetztem Pflanzenmaterial variieren. So kann es schon einmal vorkommen, dass eine Charge farblich etwas heller ist oder intensiver schmeckt als die andere.

CBD Öl schmeckt, je nach Terpenprofil und Trägeröl, mild-nussig bis bitter-kräftig. Das vollmundige Aroma kann durch den Einsatz der Trägeröle leicht entschärft werden.

Durch regelmäßige Analysen wird jedoch sichergestellt, dass in jeder Charge garantiert immer dieselben Pflanzenstoffe in derselben Konzentration enthalten sind. Ein leicht veränderter Geschmack oder ein leicht verändertes Aussehen mindert die Qualität des Öls nicht.

Fazit

Es gibt eine Vielzahl von Punkten, die gerade bei CBD Neueinsteigern für Verwirrung sorgen. Die falsche Erwartungshaltung sowie generell fehlendes oder falsches Wissen über die Hanfpflanze und deren Besonderheiten können dazu führen, dass die Einnahme frühzeitig abgebrochen wird. Was schade ist - denn meist werden die ersten Ergebnisse erst nach ein bis zwei Wochen bemerkt. CBD ist ein Naturprodukt, das sanft über das körpereigene Endocannabinoidsystem den Körper in Richtung Wohlbefinden rückt– so individuell wie das Empfinden eines jeden Menschen sind auch die Erfahrungen mit CBD Produkten. Am besten Sie bilden sich eine eigene Meinung – und entdecken das Potenzial der Hanfpflanze für sich.

Quellen und Studien

[1] Pellati, F. et al. (2018). Cannabis sativa L. und nicht-psychoaktive Cannabinoide: ihre Chemie und Rolle bei oxidativem Stress, Entzündungen und Krebs. Doi: 10.1155/2018/1691428. Download vom 17. Juni 20201, von [Quelle]

[2] WHO. (2017). Drogen (psychoaktiv): Cannabidiol (Verbindung aus Cannabis). Download vom 17. Juni 20201, von [Quelle]

[3] WADA. (o.J.). Cannabinoide. Ist Cannabidiol (CBD) Öl verboten? Download vom 17. Juni 2021, von [Quelle]