Während viele Menschen von wunderbaren Erfahrungen mit CBD berichten, gibt es auch Personen, die nach der Einnahme gar nichts merken. Das liegt meist nicht am CBD selbst, sondern an der falschen Herangehensweise. Erfahren Sie hier 7 mögliche Gründe, wieso die CBD Einnahme erfolglos bleibt.

Warum merke ich die Effekte von CBD nicht?

Man hört die wunderbaren Erfahrungsberichte von Freunden und Bekannten denen CBD zu mehr Wohlbefinden verhalf, liest in der Zeitung von Spitzensportlern, die auf CBD zur Leistungssteigerung schwören – die Erwartungshaltung ist groß, wenn das Fläschchen endlich zu Hause eintrifft. Voller Hoffnung nimmt man die ersten CBD Tropfen ein und was passiert? Erstmal nichts.

Viele vergessen, dass CBD ein natürliches Produkt der Hanfpflanze ist und kein Wunder- oder gar Allheilmittel. Naturprodukte brauchen im Allgemeinen länger, bis mögliche Erfolge damit erzielt werden.

Nur nicht aufgeben

Wer also nicht direkt etwas vom CBD Produkt spürt, sollte deshalb nicht gleich aufgeben. Auch wenn es erstmal frustrierend ist: Es gibt mehrere Punkte, die dabei helfen können, doch noch Erfolge zu erzielen. Lesen Sie hier deshalb 7 mögliche Ursachen, wieso Sie die Effekte von CBD möglicherweise nicht merken.

7 mögliche Gründe, warum CBD nicht wirkt

7 Gründe, warum die Einnahme erfolglos bleibt

  1. Zu wenig Geduld
  2. Falsche Konzentration oder Dosierung
  3. Unregelmäßige Einnahme
  4. Fehlerhafte Einnahme
  5. Schlechte Produktqualität
  6. Unpassende Darreichungsform
  7. Genetik

Zu wenig Geduld

Wie lange nehmen Sie das Produkt schon ein? Ungeduld ist einer der häufigsten Gründe für eine „wirkungslose“ CBD Einnahme. Da Cannabidiol ein Naturprodukt ist, kann es etwas dauern, bis sich die ersten, sanften Effekte zeigen. „Erst nach einem Monat haben sich bei mir die ersten Erfolge gezeigt“, hört man häufig von Anwendern, die schon zu Beginn die Einnahme unterbrechen wollten.

Geben Sie deshalb nicht zu früh auf und brauchen Sie das Fläschchen auf - oft dauert es einfach zwei bis drei Wochen, bis sich der Körper an das Naturprodukt gewöhnt hat und man die für sich passende Einnahmeform und Dosierung gefunden hat. Wobei wir auch schon beim zweiten Punkt sind – der idealen Konzentration und Aufteilung.

Falsche Konzentration oder Dosierung

Je nach Thematik und Empfinden bedarf es einer unterschiedlichen Konzentration bzw. Dosierung. Um Erfolge zu erzielen ist deshalb in vielen Fällen eine Anpassung der Tröpfchen-Zahl oder im nächsten Schritt der Umstieg auf eine andere Stärke die Lösung. Halten Sie sich zu Beginn am besten an die am Produkt angegebene Verzehrempfehlung. Diese hat sich bewährt. Passen Sie die Empfehlung danach bei Bedarf nach unten hin an, bis Sie Ihren „Sweet Spot“ gefunden haben.

Wenn Sie sich hinsichtlich dieser Punkte unsicher sind, nehmen Sie ein Beratungsangebot in Anspruch. Die Kundenservice-Mitarbeiter haben Erfahrung in Sachen CBD und können Ihnen in Hinblick auf Ihre Thematik weiterhelfen.

Haben Sie Angst vor einer Überdosierung? Auch hier können wir Ihnen die Bedenken nehmen. Unter Berücksichtigung einiger Punkte sind keine unerwarteten Folgen zu erwarten.

Unregelmäßige Einnahme

Ein unregelmäßiger Verzehr könnte ein weiterer Grund für eine erfolglose CBD Einnahme sein. Gerade zu Beginn ist es wichtig, für zwei bis drei Wochen an der CBD Routine festzuhalten. In dieser Zeit entwickeln Sie ein Gefühl für die passende Dosierung und die richtige Handhabung. So können Sie in Zukunft besser einschätzen, wie und wann die Zufuhr für Sie am sinnvollsten ist.

Je nach Thematik spielt es nämlich eine Rolle, ob man die Produkte tagsüber oder vor der Nachtruhe konsumiert. Bei Schlafthematiken empfiehlt sich beispielsweise die regelmäßige Einnahme am späteren Nachmittag sowie vor dem zu Bett gehen – wohin gegen es bei anderen Thematiken sinnvoll ist, bereits morgens mit der Einnahme zu beginnen. Auch hier kann sich eine Beratung lohnen.

Falsche Einnahme

Tropfen Sie das Öl unter die Zunge und warten Sie 30 Sekunden bis eine Minute, ehe Sie es schlucken? Wenn nicht, könnte das ein Grund sein wieso die positiven Erfahrungen ausbleiben. Damit CBD schnellst- und bestmöglich seine ausgleichenden Eigenschaften entfalten kann empfiehlt sich die direkte Aufnahme über die Mundschleimhaut. Wer den Geschmack nicht mag: Kapseln sind die perfekte Alternative zu den Ölen. Sie werden etwas später über die Magen-Darmschleimhaut aufgenommen. Folgendes Video veranschaulicht die korrekte Einnahme von CBD Tropfen.

Video: CBD Vital - Die richtige Einnahme und Lagerung von CBD Ölen

Nehmen Sie zusätzlich Medikamente ein? In diesem Fall kann es auch zu Wechselwirkungen kommen, welche die Effekte von CBD beeinflussen können. Sprechen Sie die kombinierte Einnahme mit Ihrem Arzt ab und halten Sie 2-3 Stunden Abstand zwischen den Einnahmen.

Schlechte Produktqualität

Eine weitere, aber besonders große Rolle spielt die Produktqualität. Die Reinheit der Rohstoffe und die Extraktionsmethode bzw. das Pressverfahren sind für den CBD Gehalt und die Bioverfügbarkeit der Produkte entscheidend. Deshalb der Rat: Bevorzugen Sie CBD Öl von vertrauenswürdigen Herstellern, die Analysezertifikate von unabhängigen Testlaboren zur Verfügung stellen [1].

Diese geben Auskunft über den im Öl enthaltenen Cannabinoid Anteil. Produkte in minderer Qualität könnten, auch wenn anders deklariert, einen niedrigen CBD Gehalt aufweisen oder verunreinigt sein. Neben einer erfolglosen Einnahme birgt zweiteres auch eine Gefahr für die Gesundheit. Achten Sie deshalb besonders auf die Qualität.

Unpassende Darreichungsform

Sind Sie sicher, dass Sie bereits das für Ihre Thematik passende Produkt gefunden haben? CBD Öl ist nicht gleich CBD Öl. Grundsätzlich kann zwischen Isolaten und Vollspektrum Ölen unterschieden werden. Bei zweiterem sind neben CBD weitere Pflanzenstoffe enthalten. Vollspektrum Öle nutzen den sogenannten „Terpen-Entourage-Effekt“. Die Inhaltsstoffe ergänzen sich untereinander und sollen so bessere Ergebnisse bringen. Ein Öl-Wechsel könnte die Lösung sein.

Auf Synergieeffekte setzen: Ebenso sinnvoll ist es, das Zusammenspiel von CBD mit anderen Nährstoffen zu nutzen. Insbesondere die Kombination mit Mikronährstoffen erweist sich als nützlich. In der Kategorie Hanf ONLY finden Sie deshalb gezielte Mikronährstoffkomplexe für unterschiedliche Thematiken. Diese können die Eigenschaften von CBD ideal ergänzen.

Lebensstil und Genetik

Im Allgemeinen sind manche Menschen sensitiver als andere – sie reagieren sensibler auf äußere Einflüsse wie Stress, zu wenig Schlaf, Unbehagen & Co. All diese Faktoren beeinflussen auch die Funktionsweise des Endocannabinoid-Systems – und die Produktion eigener Cannabinoide. Denn haben Sie gewusst, dass der Körper diese grundsätzlich selbst herstellt?

Die körpereigenen Cannabinoide docken wie CBD an den unterschiedlichen Rezeptoren des Endocannabinoid-Systems an und sorgen für Ausgleich. Vermutet wird auch, dass die Anzahl der Rezeptoren von Mensch zu Mensch variiert, was sich auf die Erfolge mit CBD auswirken kann. Wobei wir auch schon beim vorletzten Thema sind: Die Grundlagen von CBD verstehen.

Einen Überblick über die Basics verschaffen

Damit Sie CBD ideal für sich einsetzten können ist es ratsam, sich ein CBD Basiswissen anzueignen. Am besten beginnt man mit dem Endocannabinoidsystem. Denn aus diesem ergibt sich der Nutzen von CBD [2].

Einen Überblick über die Basics verschaffen

Beratungsangebot annehmen

Auch wenn es im Laufe des Artikels schon öfter erwähnt wurde: Nutzen Sie das Angebot eines kostenlosen Beratungsangebots. Die Profis im Kundenservice haben tagtäglich mit unterschiedlichen Thematiken zu tun und können Ihnen eine einzigartige Kombination aus wissenschaftlichem Fachwissen und Erfahrungsberichten weitergeben. Rufen Sie uns direkt an oder schreiben Sie uns im Chat oder auf [email protected]. Wir kümmern uns rasch um Ihr Anliegen.

CBD Journal führen

„Journaling“ ist derzeit voll im Trend. Die Methode hilft gerade zu Beginn an der CBD Routine festzuhalten und einen besseren Überblick über die Effekte zu bekommen. Dafür können Sie sich ein kleines Heft oder Tagebuch zulegen, Einnahmegründe, Wunschergebnisse sowie Produkt und Konzentration festhalten und täglich folgende Punkte notieren:

  • Wann habe ich das Produkt eingenommen? (morgens/mittags/abends)
  • Wie viele Tropfen habe ich genommen?
  • Ist die Einnahme zeitlich mit anderen (Nahrungsergänzungs-) Mitteln zusammengefallen?
  • Wie geht es mir heute?

Die Ergebnisse sollten gerade in den ersten Wochen regelmäßig reflektiert werden, um so die für sich passende CBD Routine zu finden.

Fazit

„Learning by doing“, so lautet das Motto auch bei CBD. Für Naturprodukte gibt es kein Allgemeinrezept. Jeder Mensch ist individuell – und genauso einzigartig sind auch die Erfahrungen mit CBD. Es kann Wochen bis Monate dauern, bis man die für sich passende Dosierung und Einnahmeform gefunden hat – in den meisten Fällen lohnt es sich jedoch, und der langfristige Nutzen überwiegt. Die Kunst besteht darin, seinen eigenen Körper besser kennenzulernen – und CBD künftig in den richtigen Momenten richtig einzusetzen zu wissen. Entdecken auch Sie das Potential von hochwertigen, naturreinen CBD Produkten für Ihr Wohlbefinden.

Quellen

[1] Pavlovic et al. (2018). Quality Traits of “Cannabidiol Oils”: Cannabinoids Content, Terpene Fingerprint and Oxidation Stability of European Commercially Available Preparations. 23(5): 1230. Download vom 30. April 2021, von [Quelle]

[2] Leinow, L. & Birnbaum, J. (2019). Heilen mit CBD. Das wissenschaftlich fundierte Handbuch zur medizinischen Anwendung von Cannabidiol.

Vera Ecker, BA, MA

Autor

Vera Ecker, BA, MA

Vera Ecker, BA, MA hat Tourismus- und Gesundheitsmanagement studiert. Der Fokus ihrer Masterprüfung lag auf dem Gebiet der Gesundheitsökonomie. Das Thema Gesundheit nimmt bei ihr, beruflich wie auch privat, einen sehr großen Stellenwert ein. Besonders am Herzen liegt ihr das Finden von ...